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Vulin: Vučić wird sich um keine weitere Amtszeit bewerben

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić strebt laut seinem politischen Weggefährten Aleksandar Vulin keine dritte Amtszeit an. Vulin traf diese Aussage in einem Interview mit der Nachrichtenagentiur TASS am Rande des Sankt-Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums und erteilte damit Spekulationen darüber eine Absage.
Vulin: Vučić wird sich um keine weitere Amtszeit bewerben© Urheberrechtlich geschützt / Xinhua

Der langjährige politische Weggefährte des serbischen Präsidenten, Ex-Premier Aleksandar Vulin, hat am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS gesagt, dass Aleksandar Vučić sich nicht wieder um das Präsidentenamt bewerben wird. Vučić werde aber Teil eines "neuen politischen Lebens" in Serbien sein.

"Nein", antwortete Vulin auf die Frage, ob Vučićs Äußerungen zum möglichen Rücktritt bedeuten könnten, dass er beabsichtige, erneut zu kandidieren. Angesichts dessen wurde zuletzt darüber in serbischen Oppositionskreisen spekuliert, insbesondere da nach der serbischen Verfassung nur zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten eines Staatsoberhauptes möglich sind:

"Präsident Vučić ist ein verfassungstreuer Staatschef, und laut unserer Verfassung darf man nur zwei Amtszeiten lang Präsident sein. Er verstößt niemals gegen die Verfassung und tut nichts dergleichen. Also nein. Aber ich bin mir absolut sicher: Präsident Vučić wird Teil des neuen politischen Lebens in Serbien bleiben, er wird weiterhin Politik betreiben",

zitierte TASS den Politiker, der derzeit in Sankt Petersburg weilt, um an dem Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) teilzunehmen. Das Interview wurde im Vorfeld des SPIEF geführt. Vulin fügte hinzu:

"Er wird nach wie vor ein sehr wichtiger Akteur sein, und seine Rolle ist noch lange nicht beendet. Als Präsident Serbiens wird er jedoch nicht mehr fungieren."

Vergangene Woche hatte Vučić in einem TV-Interview gesagt, dass er "möglicherweise bald zurücktreten" könnte. Er wurde im Jahr 2017 zum ersten Mal zum Präsidenten Serbiens gewählt und 2022 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Nach der Verfassung endet die aktuelle Amtszeit im Jahr 2027.

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