
Bilanz 2025: Deutschlands Geburtenrate noch weiter gesunken – auch bei Ausländern

Deutschlands Statistisches Bundesamt (Destatis) vermeldet einen weiteren Abrutsch der Geburtenrate im Land – für das Jahr 2025 betrug sie 1,32 Kinder je Frau, was 2,7 Prozent weniger ist als im Vorjahr mit dessen Rate von 1,35 Kindern je Frau.
Damit sei nicht bloß ein ununterbrochener Abstieg immerhin seit dem Jahr 2022 festzustellen, merkt Destatis an – sondern auch ein Antirekord von sage und schreibe 20 Jahren: Ähnlich niedrig war der Wert vom Jahr 2006 mit 1,33 Kindern je Frau. Nur ein vergleichsweise rezenter Tiefstwert wurde somit noch nicht unterschritten – die in der Mitte der 1990er Jahre gemessene Geburtenrate von lediglich 1,24 Kindern je Frau. Auf jene Zeit übrigens, sei auch das jetzige demografische Loch zurückzuführen – die damals geborenen eher wenigen Kinder bilden die derzeitige relativ schmale Altersgruppe potenzieller Eltern, so die Erklärung vom Bundesamt für Statistik.
Die absoluten Geburtszahlen für das vergangene Jahr indes bilden einen weiteren Beinahe-Jahrhunderts-Antirekord: Mit 654 241 Kindern handelt es sich um die niedrigste Geburtenrate seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, also seit 80 Jahren, so die Statistiker.

Dabei stelle man zusätzlich eine Ungleichheit zwischen Ost- und Westdeutschland fest: Im Osten des Landes habe im Jahr 2025 die Geburtsrate 1,22 Kinder je Frau betragen – für den Westen habe sie 1,34 Kinder pro Frau betragen.
Frauen ausländischer Staatsangehörigkeit hätten dabei im Jahr 2025 mehr Kinder geboren, so Destatis – nämlich im Schnitt 1,78 im Vergleich zu den durchschnittlich 1,2 bei den deutschen Staatsbürgerinnen –, doch die Raten gehen, so Destatis ausdrücklich, für beide Gruppen zurück, für die ausländischen Damen seit dem Jahr 2017 mit dem Jahr 2021 als Ausnahme. Somit liegen sie für beide Gruppen deutlich unter der Reproduktionsrate von mindestens etwa 2,1 Kindern pro Frau.
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