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Überlebende schildert ukrainischen Angriff auf Wohnheim in Starobelsk

Eine Schülerin, die den ukrainischen Drohnenangriff auf die Berufsschule und das dazugehörige Wohnheim in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk überlebt hat, berichtet vom Ablauf des nächtlichen Angriffs, wie sie ihn erschreckend hautnah erleben musste.

Bereits am Abend gab es in Starobelsk Luftalarm und die Berufsschüler hörten Explosionen in der Ferne, doch niemand rechnete mit Angriffen auf die Berufsschule und das Wohnheim. Die Schülerin Maria berichtet, dass sie und ihre Mitschülerinnen ihre Matratzen in den Flur legten, um dort zu schlafen und nicht von Scherben verletzt zu werden, sollten bei einem Einschlag in der Nähe die Fenster bersten.

Doch die ukrainischen Drohnen explodierten nicht in der Nähe, sondern trafen direkt das Wohnheim, in dem sich 86 Schülerinnen und Schüler befanden. Insgesamt 16 Drohnen in drei Angriffswellen trafen das Wohnheim sowie das Lehr- und Verwaltungsgebäude der Berufsschule. Einige Schüler schafften es, vor dem Einsturz über mehrere Stockwerke hinweg ins Freie zu gelangen, darunter auch Maria. Sie hatte Glück und erlitt weder Brüche noch innere Verletzungen.

Insgesamt wurden bei dem Angriff in der Nacht zum Freitag 21 Menschen getötet und Dutzende verletzt, viele von ihnen schwer. 42 Personen befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.

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