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Israels UN-Botschafter: Begriff "Siedlergewalt" ist eine Provokation

In einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Dienstag hat der israelische UN-Botschafter Danny Danon den Begriff "Siedlergewalt" als Beleidigung der jüdischen Geschichte bezeichnet. Mit "Siedlergewalt" werden Angriffe israelischer Siedler im besetzten Westjordanland bezeichnet.

"Die überwältigende Mehrheit der Einwohner in Judäa und Samaria sind gesetzestreue Bürger. Diejenigen, die Gewalt verüben, sind eine winzige Minderheit", betonte Danon.

Die Verwendung von "Judäa und Samaria" anstelle von "Westjordanland" ist eine bewusste sprachliche Entscheidung der israelischen Diplomatie und Politik. Diese Wortwahl verschiebt den Fokus weg vom völkerrechtlich besetzten Status des Gebiets und hin zu vermeintlichen historischen und religiösen Ansprüchen Israels. Kritiker sehen darin den Versuch, die Ausweitung israelischer Siedlungen politisch zu legitimieren und Forderungen nach palästinensischer Selbstbestimmung zurückzuweisen.

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