Kurzclips

Sturzflut an Nepal-Tibet-Grenze: Dutzende Tote und Hunderte Vermisste

Eine verheerende Sturzflut mit gewaltigen Schlammlawinen hat am Mittwoch die Grenzregion zwischen Südwest-Tibet und Nepal schwer verwüstet. Gewaltige Schlamm- und Geröllmassen wälzten sich das Tal des Bhotekoshi-Flusses hinab. Ausgelöst wurde die plötzliche Flutwelle mutmaßlich durch den Abbruch einer Eis- und Felslawine in Tibet.

Besonders schwer betroffen ist der wichtige chinesisch-nepalesische Grenzübergang Gyirong Port. Dramatische Bilder in den sozialen Medien zeigen das Ausmaß der Zerstörung und wie die Menschen verzweifelt versuchen, sich in Sicherheit zu bringen. In den nepalesischen Distrikten Rasuwa und Nuwakot wurden ganze Siedlungen, Straßen und wichtige Infrastruktur zerstört; unter anderem rissen die Wassermassen die strategisch bedeutende Freundschaftsbrücke fort.

Nach vorläufigen Angaben der Behörden kamen mindestens 22 Menschen ums Leben. Der Verbleib von rund 384 Reisenden und Bergsteigern ist völlig unklar, darunter 291 ausländische Staatsbürger. Allein aus Indien werden mehr als 100 Touristen vermisst. Rettungskräfte, Polizei und Militär befinden sich auf beiden Seiten der Grenze im Großeinsatz, um nach Überlebenden zu suchen.

Mehr zum Thema - Aggressiver Elefant: Er verfolgt schon 14 Jahre lang eine Familie in Nepal

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.